Pissoir Ansteckungsgefahr?
Hallo zusammen,
in letzter Zeit kam mir ab und zu ein Gedanke auf, der vermutlich etwas komisch erscheint, ich hoffe, trotzdem auf ernst gemeinte Antworten :-)
Und zwar, wenn man als Mann in ein öffentliches Pissoir uriniert, dann kann es ja theoretisch sein, dass durch den Aufprall des Urins (vermutlich je nach Winkel, Position, Wasserdruck etc), eine minimale Menge an Urin zurückspitzt und potentiell den Penis triff.
Num sagen wir mal jemand der zuvor dieses Pissoir benutzt hat ist mit einer Geschlechtskrankheit/HPV oder ähnlichem infiziert und es sich um ein Wasserloses Urinal handelt, wie an Autobahnen oder so; denkt ihr dass sich dann von dieser Person im zuruckspritzenden Urin der zweiten Person infektiöse Viren befinden könnten die quasi aufgenommen wurden in die Urinspritzer während des Aufpralls und die eine Geschlechtskrankheits infizieren könnten bei der Person die danach/aktuell das Pissoir benutzt.
Ich hoffe, das war einigermaß verständlich. Ich mache mir hier keine Sorgen o.Ä. hatte aber den Gedanken öfter und finde es theoretisch interessant. Danke!
3 Antworten
Das mag theoretisch interessant sein, ist aber praktisch nicht möglich !
Eine Keimübertragung kann so nicht stattfinden.
Urin ist eines der hygienischsten Flüssigkeiten. Da wird dir mit Sicherheit nichts passieren. Du hättest bis 1974 kein Arzt werden dürfen. Weißt du, wie Diabetes nachgewiesen würde? Prost. ist die gelbe Brühe süß, hast du Diabetes. Meinem Bruder sage ich, wenn er jammert: "Wenn er morgen noch dran ist, ist alles in Ordnung. Ansonsten fällt er dir ab!"
Ich habe nur gesagt bekommen, wie man früher Zucker gemessen hat. Und das erste Zuckermessgerät soll in Japan 1968 und in Deutschland 1974 gekommen sein. Und kleinere Geräte konnten vor 1971 nicht erfunden werden, da da erst der Microchip auf dem Markt kam. Aber Teststreifen waren schon viel früher. Da gebe ich dir recht.
Ich schrieb weder etwas von Zuckermessgeräten noch von Microchips !!
Ich ging bei den Tests von den Messgeräten aus. Teststreifen dab es früher, habe ich doch geschrieben.
Aber den Diabetes so genau wie heute festzustellen, das war früher nicht, da man im Urintest über der Nierenschwelle den Zucker haben muss.
Mein Großonkel erzählt mir immer, wie man bei ihm den Typ 1-Diabetes 1947 untersucht hat. Mit ihm betreibe ich nahe Mannheim meine Selbsthilfegruppe. Dabei lässt er nie den Arzt raus hängen, da es nichts hilft, da jeder Diabetes anders ist. Man kann nur Ratschläge geben bei Probleme und hoffen, dass sie helfen. Früher hat man Diabetiker immer ermahnt, Kohlehydrate zu meiden, heute ist der Fruchtzucker nicht gerne gesehen, da er zu Übergewicht mehr führt.
Mein Großonkel wollte die Diabetesgruppe nicht haben. Aber wegen mir mit Diabetes, wollte er, dass man andere, auch Kinder, hilft, damit psychisch zurecht zu kommen. Ich habe also keine Krankheit, sondern eine Funktionsstörung und mir meiner Erfahrung helfe ich anderen. Krank sein gehört ins Bett.
Bisher hat mein Diabetologe geschwiegen, wie man den Diabetes feststellte, wenn man keine Anhaltspunkte hatte. Der HbA1c hat die Kasse nur bezahlt, wenn es konkreten Verdacht gab. Und nüchtern im Blut, sind die Laborwerte oft normal am Anfang. Mein Großonkel hat mit 3 Jahren schon Diabetes gehabt.
Ich bin froh, dass ich die Diabeteszeiten von 1940-1960 nicht erleben musste. Aber heute ist nicht schön, dass sich die Leute glücklich schätzen, dass nach einem Stich nüchtern kein Zucker war und nach 6 Monaten schrecklich die Leute stinken, da Azeton ausgedünstet wird. Selbst nach Hinweis des Betroffenen, sagt er dass er nichts hat und geht nicht zum Arzt. Das ist die andere Seite, dass jeder im der DM sich ein Zuckermessgerät kaufen kann. Man versucht den Arzt zu meiden, wo man kann. Meist sind Männer die Angsthasen. Aber du wirst es vom Berufsleben her auch kennen.
Suchbegriff - Ansteckungswege HIV...../ ..... Geschlechtskrankheit XY
mit diesen Suchbegriffen kannst Du Dich kundig machen.
Also ob Urin beim abprallen eine gewisse Virusmenge (falls die sich auf der Keramik befindet) aufnehmen könnte und mit zurückspritzen könnte. Oder ob das vorher durch den Urin auf der Keramik sowieso weggespült würde, Viren nicht so schnell an Urin haften bleiben würden, die Menge dann viel zu klein wäre oder oder oder :-) das wäre spannend :-)
Danke, es ging mir eher um die grundsätzliche Frage, also auch "physikalisch" quasi ob sowas möglich wäre theoretisch.
Versehentlich hier geantwortet. Siehe neuer Kommentar.
Wir haben in unserer Klinik schon in den 50 er Jahren den BZ enzymatisch bestimmt !