Erfahrungen vor/nach Umstellungsosteotomie Hüfte gesucht!

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Hallo. Habe eine beidseitige Hüftdysplasie und bin im Januar diesen Jahre an der rechten Hüfte operiert worden. Mir wurde der Oberschenkel durchgesägt und dann in die Hüftpfanne richtig reingedreht und mit einem Metallwinkel fixiert. Habe während der OP zwei Bluttransfusionen erhalten. Nach Siebe Tagen Krankenhausaufenthalt konnte ich nach Hause. Allerdings ging es mir nicht wirklich gut. Also die Schmerzen sind nicht gerade eine Lapalie. Konnte die erste Zeit nur auf dem Rücken liegen, was mich sehr genervt hat. Auf der operierten Seite kann ich heute nach 5 Monaten noch nicht so gut liegen. Habe auch immer noch Probleme mit dem Laufen. Man sagte mir, dass es ca. 9 Monate dauert, bis alles wieder funktioniert. Die Schrauben drücken mir auf den Nerv und das wird laut Arzt solange sein, bis der Winkel wieder entnommen wird. Das geschieht dann im Januar. Durch die O P habe ich eine Beinverkürzung von 2cm, was sehr hinderlich ist. Ich kann ohne Schuhe mit entsprechender erhöhung kaum laufen. Barfuß laufe ich dann auf der operierten Seite auf Zehenspitzen. Also ich denke, dass alles erst richtig gut wird, wenn ich die linke Seite auch noch operieren lasse. Dann ist alles wieder ausgeglichen. Es ist halt ein Eingriff der Geduld erfordert. Aber wenn es sein muß, dann ist es halt so. Ein großes Problem ist für mich auch, dass ich zwei noch relativ kleine Kinder habe. Die wurden in ersten fast drei Monaten von Papa und Omas versorgt. Aber seit ich wieder Auto fahren darf, klappt das alles wieder selbst. Man muß halt viel Krankengymnastik machen und darf sich nicht hângen lasse. Hoffe, konnte etwas helfen. Bei Fragen, stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich habe diese Umstellungsosteotomien an beiden Hüftgelenken hinter mir. Es wurde das Becken durchgesägt und über den Hüftkopf gezogen und auch der Oberschenkelknochen zersägt und in eine bessere Position gedreht. Dann wurde alles mit einer Winkelplatte und Schrauben fixiert, ich lag 4 Wochen im Becken-Bein-Gips. Allerdings ist es 20 Jahre her. Inzwischen bin ich mit Kunstgelenken versorgt. Du kannst relativ viele Erfahrungen im Deutschen Arthrose-Forum lesen. Anmeldung ist kostenlos und du findest dort Patienten, die es zur heutigen Zeit haben machen lassen. Ja, man verliert sehr viel Blut und es wird heutzutage eine Eigenblutspende angeraten. Aber gucke mal in das Forum. Es wird dir weiterhelfen.

Also alsallererstes würde ich mit dem Leitenden Anästehsiesten sprechen. Dieser wird dir dann alles wegen der Narkose erklären (was darf man davor noch trinken/ essen...). Dieser wird dir auch sagen ob oder wie lange du auf der Intensiv-Station/Normal-Station bist. Es kommt natürlich noch darauf an ob du Privat oder gesetzlich versichert bist. Wenn du noch konkretert Fragen hast, kannst du dich gerne an mich wenden