Darf mein Arzt mir ein Rezept verweigern?

11 Antworten

Klar darf er das. Die Blutkontrolle ist bei fast allen Medikamenten, die man regelmäßig nimmt, wichtig. (Mangelerscheinungen oder Organschädigungen). Außerdem muss er ja ab und zu feststellen, ob das noch richtig dosiert ist.

Blutabnahme dauert 5 Minuten....

Natürlich darf er das. Dein Arzt ist sehr verantwortungsbewußt. Er handelt vollkommen richtig. Er will nämlich prüfen, ob die Nebenwirkungen schon Einfluß auf dein Blutbild (Leber, Niere usw) haben. Das ist voll und ganz in deinem eigenen Interesse.

Du könntest dich über ihn beschweren, wenn er dir ohne ständige Kontrolle des Blutbildes das Medikament verschreibt.

Übrigens bestimmt nicht der Patient, welches Medikament gut und richtig für ihn ist, sondern der Arzt.

Warscheinlich möchte er gucken wie die werte ohne das medikament sind weil ein medikament die blutwerte beeinträchtigen kann oh und medikamenten sucht ist sehr gefährlich ich weis es nicht genau aber wenn du sie nur noch wegen deiner sucht nimmst würde ich mich an deiner stelle in einen entzug und zum psychologen begeben 

Ja er darf das. Er kann verlangen dass die Einnahme kontrolliert wird und eben festgestellt wird ob die Dosierung noch stimmt.

Bei Langzeitmedikamenten erfolgt eine Kontrolle etwa 1- 2 mal im Jahr.

Nun, ich nehme selbst regelmäßig ein Medikament. Ich muss alle drei Monate zum Blut abnehmen hin. Und dann bekomme ich das Rezept. Manchmal, wenn es nicht reicht, bekomme ich es auch zwischendurch, solange ich mich an die drei Monate und so halte mit Blutabnahme.
Natürlich kann ein Arzt das Rezept verweigern, er ist nicht verpflichtet dir ein Rezept zu verschreiben, nur weil du es willst. Sonst würde ja jeder jedes Medikament bekommen, was er will. Missbrauch vorprogrammiert. Es muss eine medizinische Grundlage geben und wenn das mit der Blutabnahme da eben gewünscht ist vom Arzt, dann ist das leider so.