Liguster-Hecke hat Pilze. Was tun?
Hallo zusammen,
Wir haben eine Liguster Hecke welche braune Flecken auf den Blättern hat. Zusätzlich sind die Blätter gelb. Auf dem Boden befinden sich Unmengen Pilze. Was kann ich gegen dieses Problem tun?
Früher standen hier Lindenbäume. Kann das damit zusammenhängen?
Welches Mittel kann ich hier anwenden?


4 Antworten
Hallo, das sind alte Hallimasch. Das sind eigentlich ganz nützliche Streuzersetzer, können aber auch als Schwächeparasit auftreten und kränkelnden Pflanzen, die nicht mehr genügend Abwehrstoffe haben, den Rest geben. Im günstigsten Fall ernährt er sich noch von den Wurzelresten der Linden, das weiß man aber nicht.
Gegen den Pilz kannst Du nichts tun. Das Abernten der Fruchtkörper wird nichts bewirken, da der eigentliche Pilz immer im Substrat sitzt und die Fruchtkörper nur zur Vermehrung ausbildet, da sie die Sporen abwerfen. Der Pilz selbst ist mehrjährig und existiert auch, wenn keine Fruchtkörper erscheinen sollten. Ist das Substrat irgendwann aufgebraucht, verschwindet auch der Pilz. Sollte der Liguster als Wirt dienen, sind seine Tage gezählt.
Ob der Pilz im Zusammenhang mit dem kränkeln der Hecke steht, kann man nicht sicher sagen
Der Pilz am Boden ist so nicht bestimmbar. Man bräuchte bessere Fotos, auch von unten , Stiel, Querschnitt..
ABER ich schließe nach den Fotos einen Hallimasch auch nicht aus (die Idee wäre eht nicht unwahrscheinlich)- wäre es einer - dann gäbe es tatsächlich! einen Zusammenhang Was dafür spräche: der gezeigte Pilz:----es ist ein Weißsporer, die Lamellenfarbe paßt für ältere Exemplare und die Huthaut scheint auch geschuppt zu sein.UND die Jahreszeit paßt.
Aber dieses Bild reicht für eine Bestimmung absolut nicht! Erstmal vorsichtig! das Laub entfernen- neues Foto dann unbedingt , wenn die Pilze noch stehen. Dann Blick von unten, am besten, wenn die Pilze noch stehen, dann einn paar Pilze entfernen und bei Tageslicht von oben und unten fotographieren. Dann am besten noch ein oder 2 Pilze im Querschnitt- dann kann man mehr sagen.
Ja, ich denke das hängt mit den Linden zusammen, auf deren Holzresten die wachsen. An der Stelle sollte man die nächsten Jahre besser keine Bäume pflanzen, weil die dann angegriffen werden könnten. Mir hat ein Hallimasch vom Nachbarn schon eine Thuja gekillt, wußte gar nicht, daß die sogar Thuja angreifen. Grünpflanzen /Gemüse/kleine Büsche sind denke ich eher nicht so empfindlich. Hallimasche vertragen keine Trockenheit, also im Sommer ausbuddeln würde helfen.
Ich meine da ein Ahornblatt zu sehen, der Ahorn ist hoffentlich in sicherem Abstand.
Ich würde sie nicht essen, die verwittern auch von selbst ganz gut.
Die Blätter haben ihren Jahreszyklus wohl hinter sich.