Zuckerkonsum Folgen trotz Wandel?

3 Antworten

Hallihallo,

wenn man durch eine kohlenhydratarme Ernährungsumstellung wieder Blutzuckerwerte im normalen Bereich hat, verschwinden auch wieder die Überzuckerungssymptome (z.B. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche).

Wenn man man bis dahin noch keine Spätfolgen (Folgeschäden) hatte/hat, können auch keine mehr entstehen.

Es ist davon auszugehen, dass der positive Wandel solche Risiken, also die Entstehung von Folgeschäden nicht nur minimiert, sondern verhindert.

Wenn man bis dahin schon Folgeschäden hat, werden diese nicht wieder verschwinden,
denn sie sind irreversibel.

lG ✌️

Diabetes ist nichts anderes als Insulinressistenz - zumindest beim Typ 2 welchen du hier ansprichst und dieser hat nichts mit Zuckerkonsum zu tun, auch wenn man es "Zuckerkrankheit" nennt.

Wenn du also nicht für eine langfristige ungesunde Energieüberfrachtung, gepaart mit zu wenig Bewegung und Übergewicht sorgst, dann sollte es keine Folgen geben.

Entgegen schlimmer Antworten hier hat Diabetes II sehr sehr wohl mit hohem Zuckerkonsum zu tun. Und natürlich auch mit reichlich Stärkeprodukten.

Wer schon beträchtlich über das Anfangsstadium hinaus ist, also Langzeitzucker von 14 hat, kommt mit schulmedizinischen Methoden gar nicht mehr aus dem Diabetes raus. Aber die vielfachen Medikamente und medizinischen Eingriffe machen ein Überleben in schlechter Lebensqualität bis ca. 70 realistisch.

Mit "alternativen Methoden" kann man, wenn man jahrelang mit viel Eifer kämpft, den Diabetes leidlich rückgängig machen. Aber wenn schon Zerstörungen angerichtet wurden, an Sehzellen, Nervenzellen, Bauchspeicheldrüse usw. dann kann man nicht mehr zu jugendlichem Zustand zurück, aber einigermaßen seine Lebensspanne in akzeptabler Qualität ausschöpfen.