Zuckerkonsum Folgen trotz Wandel?
Hallo
Wenn man zunächst über die Jahre immer weiter steigend einen hohen Zuckerkonsum hat, also einen sehr hohen und schon körperliche Symptome (Müdigkeit, Leistungs-/ Konzentrationsschwäche/ körperliche Probleme, die nicht näher genannt werden) hat, die darauf hinweisen, dass man relativ bald Diabetes bekommt, wenn man nicht damit aufhört
Dann aber sein Essverhalten verändert, sodass man zwar nicht komplett verzichtet, aber wieder in einem normalen Rahmen konsumiert
Muss man dann mit Spätfolgen der "Jugendsünde" rechnen, wie verschlechterte Sehstärke, Diabetes im Alter, Karies/ schlechte Zähne, Leberschäden, Demenz oÄ oder ist davon auszugehen, dass der positive Wandel ein solches Risiko ziemlich stark minimiert?
Betrachtet werden soll in dem Fallbsp nur die Ernährung und ihre Auswirkungen in dem angegebenen zeitlichen Rahmen
Sport soll keine Rolle bei der Beurteilung spielen, heißt, es kann entweder davon ausgegangen werden, dass von Anfabg bis Ende Sport betrieben wurde, was entsprechend positiven Einfluss hätte, oder aber nicht, was entsprechend einen neutralen bis negativen Einfluss hätte; so oder so soll der sportliche Faktor im Bsp einfach ausgeklammert werden
Danke für Rückmeldungen!
3 Antworten
Hallihallo,
wenn man durch eine kohlenhydratarme Ernährungsumstellung wieder Blutzuckerwerte im normalen Bereich hat, verschwinden auch wieder die Überzuckerungssymptome (z.B. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche).
Wenn man man bis dahin noch keine Spätfolgen (Folgeschäden) hatte/hat, können auch keine mehr entstehen.
Es ist davon auszugehen, dass der positive Wandel solche Risiken, also die Entstehung von Folgeschäden nicht nur minimiert, sondern verhindert.
Wenn man bis dahin schon Folgeschäden hat, werden diese nicht wieder verschwinden,
denn sie sind irreversibel.
lG ✌️
Diabetes ist nichts anderes als Insulinressistenz - zumindest beim Typ 2 welchen du hier ansprichst und dieser hat nichts mit Zuckerkonsum zu tun, auch wenn man es "Zuckerkrankheit" nennt.
Wenn du also nicht für eine langfristige ungesunde Energieüberfrachtung, gepaart mit zu wenig Bewegung und Übergewicht sorgst, dann sollte es keine Folgen geben.
Entgegen schlimmer Antworten hier hat Diabetes II sehr sehr wohl mit hohem Zuckerkonsum zu tun. Und natürlich auch mit reichlich Stärkeprodukten.
Wer schon beträchtlich über das Anfangsstadium hinaus ist, also Langzeitzucker von 14 hat, kommt mit schulmedizinischen Methoden gar nicht mehr aus dem Diabetes raus. Aber die vielfachen Medikamente und medizinischen Eingriffe machen ein Überleben in schlechter Lebensqualität bis ca. 70 realistisch.
Mit "alternativen Methoden" kann man, wenn man jahrelang mit viel Eifer kämpft, den Diabetes leidlich rückgängig machen. Aber wenn schon Zerstörungen angerichtet wurden, an Sehzellen, Nervenzellen, Bauchspeicheldrüse usw. dann kann man nicht mehr zu jugendlichem Zustand zurück, aber einigermaßen seine Lebensspanne in akzeptabler Qualität ausschöpfen.