Deformierte Gallenblase und Symptome Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, keine Tumormarker oder Entzündungswerte - was kann das sein?
Meine Schwiegermutter hat dieses Jahr ohne Grund über 10 Kilo abgenommen. Jetzt stellte ein Arzt auf Teneriffa fest, dass ihr Gallenblase stark vergrößert ist. Aufgrund dessen wurde ihr Blut abgenommen, und daraus resultierend hat sie keine Tumormarker, und auch keine nennenswerte Entzündungswerte. Die Symptome wie: Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schwindel begleiten sie dennoch jeden Tag. Wie kann man ihr helfen?
2 Antworten
Man kann ihr helfen indem man die Gallenblase raus nimmt, danach geht es ihr besser.
Es ist kein großer Eingriff, wird minimalinvasiv gemacht.
Bei diesen Beschwerden sollte nachgesehen werden, ob man einen Grund bzw. eine Ursache für die "vergrößerte" Gallenblase UND den Gewichtsverlust finden kann. Zunächst mittels sehr ordentlicher Anamnese und körperlicher Untersuchung, dann per Ultraschalluntersuchung (erfordert einen darin geübten(!) Untersucher), der sich auch die nähere Umgebung (u.a. Pankreas) ansieht, falls dies nicht weiterführt, ggf. CT Abdomen mit KM.
Tumormarker gibt es nur für einige Tumorarten, und vielleicht liegt ja auch eine entzündliche Veränderung o.ä. vor.
Mit den von dir beschriebenen Symptomen würde man jedenfalls empfehlen eine ordentliche Ursachenforschung zu betreiben.
Sind denn Gallensteine o.ä. beschrieben worden? Eine Entzündung der Gallenblase? (läßt sich im Ultraschall leicht feststellen)
Vielleicht kannst du auch noch - wenn du die Befunde deiner Mutter hast, deinen HA mal befragen...
... naja,wenn die Bauchspeicheldrüse die Ursache sein sollte, würde die Cholezystektomie (=Entfernung der GB) wenig helfen. Daher wäre zunächst ein wenig mehr Diagnostik zu empfehlen (Ultraschall, ggf. + CT-Abdomen mit KM)