Psychotherapie und Erwerbsminderungsrente.
Ich bin schon seit Jahren beim einem bestimmten Neurologen und meiner Hausärztin wegen Psychischer Probleme in Behandlung. Vor kurzem habe ich Erwerbsminderungsrente beantragt und diese zwei Ärzte mit in den Antrag geschrieben. Bin seit 2 Monaten bei einem neuen Psychotherapeuten. Habe ihm von dem Antrag erzählt. Er fragte mich, ob ich ihn als Referenzarzt genannt hätte. Ich sagte Nein, sondern meine längjährige genannten Ärzte. Daraufhin erzählte er mir, daß er unbedingt genannt werden sollte, da die Stellungnahme eines Psychotherapeuten besonders wichtig sei, denn er kenne den Patienten am besten. (Er kennt mich erst 2 Monate!) Er sagte, daß Hausärzte und Neurologen keine Gutachten erstellen können und daß die Stellungnahme meist Gefälligkeitsschreiben seien. Hingegen die eines Psychotherapeuten fundiert sei.
Neurologen und Psychater kennen sich nur mit Medikamente aus, meinte er. ......Ich bin nun etwas irritiert, denn ich kann das so nicht glauben und glaube daß der Psychotherapeut sich nur wichtig machen will. Wer kann hierzu Stellung nehmen, ob ein Psychater bzw. Neurologe und ein Hausarzt ebenfalls kompetent genug sind um glaubhafte Stellungnahmen der Rentenversicherung zu liefern? Wer hat Erfahrung?