Wie geht man mit einer Identitätsstörung um?

4 Antworten

Mir dünkt, dass Du auf dem besten Weg zurück in die Normalität bist, - wenn ich Deine Worte so lese und recht verstehe. Deine Worte zeigen die Einsicht, dass dieser ganze LGBTQ+ Kram die Auswüchse einer immer irrer werdenden Gesellschaft sind. Auswüchse der Dekadenz einer Wohlstandsgesellschaft.

Sieh die dafür aufgebrachte Zeit des halben Jahres bitte nicht als verschwendet an, sondern als eine Zeit, die Dir eine Erkenntnis gebracht hat. Große Gelehrte haben immer viel Zeit verwendet, um auf die klugen Gedanken und deren Erkenntnisse zu kommen.

Dazu kommt, dass Menschen in Deinem (pubertären) Alter sich immer sehr viele Gedanken machen, alles sehr kritisch sehen, und mit sich selbst- und mit vielen Dingen des tgl. Lebens hadern. Das ist auch gut so und gehört zur gesunden Entwicklung von Körper, Geist und Seele/Psyche.

Daher bin ich mir recht sicher, dass Du nicht an einer Identitätsstörung leidest, sondern Deine Identität gerade findest.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Versuche mal das Leben eines normalen 12-jährigen zu führen!

Morgens aufstehen und um 8:00 Uhr zur Schule gehen, sich in der Schule konzentrieren, nach der Schule nach Hause gehen und Hausaufgaben machen. Danach einem Hobby nachgehen wie Fußballspielen, Handball, Volleyball oder Ähnlichem.

Dann zufrieden und verschwitzt nach Hause gehen, duschen, Abendbrot essen, mit deinen Eltern reden, vielleicht ein bisschen Fernsehen und schlafen gehen.

Versuch mal, dein Handy, dein Tablet oder deinen Computer so viel wie möglich aus deinem Alltag zu verbannen.
Nur so kannst du es schaffen, wieder in einen normalen Tagesablauf zu kommen, der einem zwölfjährigen entsprechen würde.

Und ich vermute, dann werden auch Klassenkameraden und andere gleichaltrige wieder Interesse an dir haben und sich mit treffen und beschäftigen wollen.

Suche den Kontakt zu Menschen, nicht zu den sozialen Medien! Das halte ich für sehr, sehr wichtig!

es ist völlig normal in er Pubertät Zweifel an sich selbst zu haben.

die zeit ist nicht verloren sondern eine Phase der Selbstfindung.

versuche dich selbst zu finden. Machst du das um dazu zu gehören oder gefällt dir das? ist eine Frage um ein Verhalten zu hinterfragen.

bekommst du Hilfe für dene depression? Also gehst du zur Therapie? das währe wichtig weil deine depression sonst wahrscheinlich nicht besser wird.

wenn du mehr Tipps zum Umgang mit depression brauchst finde ich diesen Artikel gut: https://www.spektrum.de/news/selbsthilfe-bei-depressionen-das-koennen-betroffene-selbst-tun/2200910

ansonsten stell gerne noch eine Frage.

es ist nie zu spät dein leben verändern! Du bist noch jung und du darfst dich so oft neu Erfinden wie du willst.

Vielleicht suchst du dir ein neues Hobby? Wie Charlie schon gesagt hat.

und du könntest dir selbst 1-2 Wochen ein „Digital-detox“ einräumen.

Kauf dir dazu ein gutes Buch, Ein kreatives Bastelprojekt, such dir eine sportliche Herausforderung z. B. Handstand/Spagat lernen, lerne eine neue Sprache/Instrument, etc.

In dieser zeit nimmst du dir aktiv zeit für dich. selfcare etc.

Triff dich bewusst mit freunden und erbringe zeit außerhalb der digitalen welt

du könntest dir eine bucketlist für die zeit erstellen und tag-für-Tag abarbeiten.

Struktur tut gut bei Depressionen.

You do you: Mach was du willst und es kann dir egal sein was andere von dir denken.

Ich wünsch dir viel Kraft auf deinem weg <3

Kannst gerne einen Kommentar schreiben wenn du noch weitere tipps brauchst

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – In Therapie (schw.Depr.,soz.Phob.,ESS,kPTBS,BPS)

lebe dein leben und hör auf in den Medien im Internet rum geistern.

im deinem alter solltest du raus gehen und mit anderen Kindern spielen.